UnterstützungWas tun, wenn Angehörige an einer Sucht erkranken?

Lesezeit: 5 Min.

Man kann suchtkranken Freunden oder Familienmitgliedern seine Hilfe nicht aufzwingen, sagt Suchttherapeutin Jennifer Iglhaut.
Man kann suchtkranken Freunden oder Familienmitgliedern seine Hilfe nicht aufzwingen, sagt Suchttherapeutin Jennifer Iglhaut. Adobe Stock

Hat sie schon immer so viel getrunken? Es kann schwer sein, eine Sucht im eigenen Umfeld zu erkennen – und noch schwerer, sie anzusprechen. Eine Suchttherapeutin erklärt, wie man richtig hilft.

Interview von Pegah Julia Meggendorfer

Wenn ein Familienmitglied häufiger trinkt als sonst oder ein:e Freund:in Partys nur noch mit Drogen genießt, dann kann man schon mal stutzig werden. Laut Hendrik Streeck, dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, sind etwa 8,2 Millionen Menschen in Deutschland von verschiedenen Substanzen oder Glücksspiel abhängig. Das ist in etwa jede zehnte Person.

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