Wenn der Wecker um 5:40 Uhr klingelt, gilt Carstens erster Gedanke seinem Trainingsplan. Die Herzfrequenzvariabilität auf seiner Uhr verrät, wie leistungsfähig er an diesem Tag sein wird. Am Mittag wird er seine ersten zehn Kilometer laufen. Abends wird er noch etwa zwölf lockere Kilometer absolvieren, vielleicht auch ein kurzes Krafttraining. Nur sein Puls darf nicht das zweite Mal in Folge zu weit steigen – sonst wird er den Rest des Tages schlecht gelaunt sein. So erzählt es der 29-jährige Lehrer am Telefon.
Gesundheit„Wenn ich keinen Sport machen kann, ist eh alles egal“
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Carsten läuft etwa 140 Kilometer in der Woche, trackt jeden Lauf und macht auch nach einer Operation kaum Pause. Ist das noch Disziplin oder schon Sportsucht?
Text: Ania Kozlowska, Illustration: Daniela Rudolf-Lübke