Nein, lustig war das Jahr 2020 nicht. Eine globale Pandemie, Jobverluste, Existenzängste, soziale Isolation, überlastete Krankenhäuser, und, und, und. Aber dieses Horrorjahr neigt sich bald dem Ende zu. Und ein bisschen Humor kann manchmal ja auch dabei helfen, schwierige Situationen erträglicher zu machen. Also hat das Unternehmen Twitter Nutzer*innen dazu aufgerufen, das Jahr 2020 zu roasten – also sich mit derben Witzen darüber lustig zu machen. Die Ergebnisse sind das, was das Jahr 2020 verdient: böse.
Besonders häufig kam das bewährteste wie schlichteste Stilmittel für eine funktionierende Punchline zum Einsatz: der Vergleich. Einige Nutzer*innen verglichen das Jahr 2020 zum Beispiel mit Personen – und zwar denen, die niemand wirklich gerne mag: „2020 ist der eine Freund, der seinen Geldbeutel daheim vergessen hat, aber vier Margaritas bestellt.“ Oder: „Wenn 2020 eine Person wäre, dann mein Ex.“ Und der besonders penetrante Typus Mensch: „2020 ist die Person, die einfach nicht aufhört zu reden, auch wenn ich meine Kopfhörer aufgesetzt habe.“
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Eine andere Nutzerin verglich das Jahr 2020 mit einem Sternzeichen, nämlich mit Zwillingen. Die gelten unter anderem als besonders schwierig, impulsiv und unzuverlässig.
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Neben den Personentypus-Vergleichen war auch eine andere Kategorie beliebt: Obst auf Pizza. Diese kulinarische Kontroverse fasste für viele Nutzer*innen die Essenz des Jahres zusammen: Wer salzig erwartet, bekommt … das Gegenteil von salzig?
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Aber was ist noch unbeliebter als Pizza Hawaii? Genau: Gemüse. So ganz allgemein.
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Mit dabei waren außerdem: Wortwitze (die in der Übersetzung nicht funktionieren) ...
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... ein Insider für Serien-Fans („2020 war so schrecklich, wir haben es sogar geschafft, dass Schach cool wird“) ...
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... und ein Roast, den ohne 2020 und die pandemiebedingten Videokonferenzen auch wirklich niemand verstanden hätte:
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fsk

