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Kanye West hat ein gefälschtes Rolling-Stone-Cover getwittert – mit sich selbst drauf. Mit wem sonst. Text: "Kanye – Does he like Mustard?". Die Replik das Magazins ließ nicht lange aus sich warten: Man möge Kanye und würde ihn auch zum Thema Senf löchern, aber das Titelbild sei ein Fake. Kanye setzte daraufhin noch einen drauf, und lässt in einem zweiten Tweet die Menschheit abstimmen: Sollte es das Cover in echt geben? Stand zehn Stunden später: mehr als 60.000 Retweets. Und ein ambivaltentes Bild: nur 56 Prozent dafür.
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Vielleicht kommt die Unsicherheit aus den Erfahrungen mit früheren Covern des Rappers. Hier mit Dornenkrone und im Gegenlicht, wie aus Mel Gibsons “Die Passion Christi”. Das brachte ihm – neben Lob – immerhin auch Blasphemie-Vorwürfe ein.
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Letztlich ist das Ergebnis ohnehin irrelevant – für Kanye. Vor ein paar Jahren klärte er seine Bedeutung für den Rolling Stone gleich selbst: "It's hard for you guys — there's only one me, only one Madonna and just a few other people who are really important. The rest is bullshit. I know you'd like me to, but, sorry, I can't be on your cover all the time." Stimmt. Aber immerhin im Daily Kanye!
fran
