Atlas_TuebingenTübingen verstehen

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.
„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz. Illustration: Julia Schubert

Tübinger werden ist nicht schwer, Tübinger sein auch nicht mehr. Sagt unsere Autorin Violetta Hagen. Und die muss es wissen, die kommt aus Tübingen.

jetzt-redaktion

Dieser Text erscheint im "Studentenatlas", ein Projekt von jetzt.de und SZ.de. Mehr Infos dazu findest du hier. Eine interaktive Tübingen-Karte für Studenten findest du hier.

Tübingen ist eine echte Studentenstadt: Auf etwa 86 000 Einwohner kommen zirka 29 000 Studenten.

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Die Vorurteile stimmen: Tübingen ist grün. Und in der Fußgängerzone trifft man immer noch auf überzeugte Barfüßer.

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Anstrengend werden kann die eigensinnige Mischung aus Ökobegeisterung und konservativ-schwäbischer Mentalität. Manchem Urtübinger ist die Mülltrennung mindestens so heilig wie die Kehrwoche.

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Ja, die Kehrwoche lebt!

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Wem all das zu viel wird, der findet Abwechslung zum Öko-Spießer-Stress auf diversen Burschenschafter-Partys.

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Es heißt der WHO, gemeint ist nämlich der Stadtteil Waldhäuser Ost - hier ist das gleichnamige Studentendorf gelegen.

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Der Blick auf die Karte täuscht: Stuttgart liegt nicht ums Eck! Phasen, in denen man sich in einem Waldloch, abgeschnitten von jeglichem Großstadtleben fühlt, sind ganz normal.

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Aber: Tübingen mutiert am Wochenende längst nicht mehr zur Geisterstadt. Die breite Studentenmasse kommt inzwischen aus ganz Deutschland - und belebt Bars und Clubs auch in der vorlesungsfreien Zeit.

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Der Filmkulissen-Schein trügt: Der Tübinger Durchschnittsstudent verbringt viel weniger Zeit in der schmucken Altstadt als auf der wenig charmanten Wilhelmsstraße zwischen Neuer Aula, Mensa und Bibliothek.

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Auch Stadtkinder können sich hier wohlfühlen. Tübingen ist, was man daraus macht.

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Seit ein amerikanischer Austauschstudent in der "Stein-Vulva" hängenblieb und von 20 Einsatzkräften befreit werden musste, ist Tübingen ist nicht mehr nur wegen seiner Verbindungen, dem Stocherkahn-Rennen und dem Turm, in dem Hölderin verrückt wurde, berühmt.


Text: jetzt-redaktion - Text: Violetta Hagen; Illustration: Katharina Bitzl

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