Xenotransplantation:Das Schweineherz schlägt nicht mehr

Lesezeit: 3 min

Xenotransplantation: Ärzte mit Schweineherz im Januar 2022, kurz bevor sie das Organ ihrem 57-jährigen Patienten einpflanzten.

Ärzte mit Schweineherz im Januar 2022, kurz bevor sie das Organ ihrem 57-jährigen Patienten einpflanzten.

(Foto: Tom Jemski/dpa)

Es war eine Operation, die weltweit Beachtung fand: Vor zwei Monaten wurde in den USA einem 57-Jährigen ein genetisch verändertes Schweineherz transplantiert. Nun ist er gestorben. Was der Rückschlag für die Medizin bedeutet.

Von Werner Bartens

Am 7. Januar unterzog sich David Bennett senior der experimentellen Operation. Am 8. März, zwei Monate später, hat sein neues Herz aufgehört zu schlagen. Der 57-Jährige, dem als erstem Menschen weltweit ein gentechnisch verändertes Schweineherz eingepflanzt worden war, ist tot. Vor einigen Tagen habe sich sein Zustand plötzlich verschlechtert, bisher sei aber "keine spezifische Todesursache" festgestellt worden, heißt es von der Klinik. Dazu müsse noch die genauere Untersuchung abgewartet werden, teilten Sprecher des Krankenhauses der University of Maryland in Baltimore mit, das der Patient seit dem Eingriff nicht mehr verlassen hatte. Krankenhausinformationen zufolge werden die Ergebnisse aber nicht in wenigen Tagen bekannt gegeben, sondern erst, wenn sie in einem Fachmagazin veröffentlicht sind.

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