Nordholz (dpa/lni) - Um die medizinische Betreuung in ländlichen Gebieten zu verbessern, nimmt am Dienstag im Landkreis Cuxhaven ein Regionales Versorgungszentrum (RVZ) den Betrieb auf. Es ist das erste von fünf kommunalen Modellprojekten, die das Land Niedersachsen fördert. Die Ministerin für Regionalentwicklung, Birgit Honé, wird zu der Eröffnung in Nordholz erwartet.
In den Regionalzentren sind wie in den bereits existierenden Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) mehrere Ärzte unter einem Dach versammelt. Die RVZ sollen aber je nach Standort auch weitere Dienstleistungen anbieten. In Nordholz sind das Physiotherapie, eine Tagespflege, ein Sanitätshaus und ein Café als Treffpunkt. Nordholz gehört zur Gemeinde Wurster Nordseeküste, als RVZ wird ein ehemaliges Sanitätszentrum der Bundeswehr genutzt.
Das Land hat zu der Einrichtung in Nordholz 1,36 Millionen Euro zugeschossen. Kreis und Gemeinde trugen etwa fünf Prozent. Weitere Regionale Versorgungszentren entstehen in Nordenham (Kreis Wesermarsch), Alfeld (Kreis Hildesheim), Baddeckenstedt (Kreis Wolfenbüttel) und Auetal (Kreis Schaumburg).
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