Werra-Meißner-KreisTierseuche in Wanfried nachgewiesen

Von der Newcastle-Krankheit sind vor allem Hühnervögel betroffen, aber auch Gänse, Enten, Tauben, Zier- und Wildvögel.
Von der Newcastle-Krankheit sind vor allem Hühnervögel betroffen, aber auch Gänse, Enten, Tauben, Zier- und Wildvögel. (Foto: Silas Stein/dpa)

Bei einer Taube in Wanfried ist die Newcastle-Krankheit ausgebrochen. Das Virus ist für Vogelarten hoch ansteckend.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Wanfried (dpa/lhe) - In Wanfried (Werra-Meißner-Kreis) ist der Erreger der für Geflügel hochansteckenden Newcastle-Krankheit bei einer verwilderten Haustaube festgestellt worden. Bei der Viruserkrankung handle es sich um eine Tierseuche, die vor allem bei Hühnern und Truthühnern schwere Verluste verursache, teilte der Werra-Meißner-Kreis mit. Empfänglich seien auch Tauben, Gänse und Enten. Bei ihnen verliefen die Infektionen jedoch in der Regel milder.

Die Kreisverwaltung rief Hühner- und Truthühnerhalter dazu auf, der bestehenden Impfpflicht gegen die Newcastle-Erkrankung Folge zu leisten und ihre Tiere impfen zu lassen. Taubenhalter seien nicht dazu verpflichtet, ihre Tiere zu impfen, das Veterinäramt spreche jedoch eine entsprechende Empfehlung aus. 

Ansteckung und Verbreitung

Das Virus verbreitet sich laut Mitteilung in einer empfänglichen Vogelpopulation sehr schnell. Die Symptome reichten von Durchfall, respiratorischen oder zentralnervösen Symptomen, Ödemen an Kopf und Kehllappen bis hin zu Leistungsabfall und erhöhter Sterberate, hieß es.

Infektionen des Menschen sind nach Angaben des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen selten und betreffen in der Regel Geflügelhaltende, Laborpersonal und Tierärzte. Die Ansteckung erfolgt demnach über die Luft oder über die Bindehaut nach direktem Kontakt mit infiziertem Geflügel, insbesondere mit Hühnern. Bei infizierten Menschen sei eine einseitige, manchmal auch beidseitige Bindehautentzündung zu beobachten. Oft würden die Lymphknoten vor den Ohren anschwellen.

© dpa-infocom, dpa:241106-930-280842/1

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