Welt-Aids-TagIn NRW starben 2021 weniger Menschen an HIV-Folgen

Sven Warminsky, Landesgeschäftsführer der Aids-Hilfe, demonstriert einen HIV-Test.
Sven Warminsky, Landesgeschäftsführer der Aids-Hilfe, demonstriert einen HIV-Test. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/Archiv

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Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr 53 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion gestorben. Das waren 27 Personen weniger als 2020 und 83 Menschen weniger als zehn Jahre zuvor, wie das Landesstatistikamt IT.NRW am Mittwoch anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember mitteilte. Es handele sich um die niedrigste Zahl an HIV-Toten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1989.

Etwa drei Viertel der infolge einer HIV-Infektion Gestorbenen waren Männer. Das durchschnittliche Sterbealter der HIV-Toten lag 2021 bei 60 Jahren - 2011 waren es noch fast acht Jahre weniger gewesen. Im Landesmittel starben laut Statistikamt 2021 in NRW von jeweils einer Million Einwohner drei Personen an den Folgen der HIV-Infektion.

IT.NRW wies darauf hin, dass es sich bei den Zahlen um eine Untergrenze handele - eine HIV-Infektion sei bei Ausstellung einer Todesbescheinigung nicht immer bekannt.

© dpa-infocom, dpa:221130-99-718200/2

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