H5N1 unter Säugern:"Eindeutig ein Alarmsignal"

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H5N1 unter Säugern: Feuerwehrleute und Seuchenschützer suchen eine von der Vogelgrippe befallene Entenfarm in Tschechien auf.

Feuerwehrleute und Seuchenschützer suchen eine von der Vogelgrippe befallene Entenfarm in Tschechien auf.

(Foto: Josef Vostarek/Imago)

Die Entdeckung, dass sich der Vogelgrippe-Erreger H5N1 möglicherweise unter Säugetieren verbreitet hat, macht viele Forscher hellhörig. Was über das Virus und die Gefahr für Menschen bekannt ist.

Von Berit Uhlmann

In den vergangenen Tagen war dieses Kürzel oft und oft auch in einem eher beunruhigtem Tonfall zu hören: H5N1, die Bezeichnung für einen Typ der Vogelgrippe. Auslöser war eine Veröffentlichung von spanischen Wissenschaftlern, in denen sie beschrieben, wie sich der Erreger im vergangenen Oktober in einer Nerzfarm in Galizien verbreitete. Der Ausbruch hatte eine Dynamik, die dafür spricht, dass der Erreger nicht durch Vögel auf einzelne Tiere übertragen wurde, sondern von Nerz zu Nerz weitergegeben wurde.

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