Virus auf KreuzfahrtschiffKlinik: Keine Entwarnung im Fall deutscher Kontaktperson

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Torsten Feldt, Oberarzt und Bereichsleiter für Tropenmedizin der Uniklinik Düsseldorf, gibt im Fall der deutschen Kontaktperson keine Entwarnung.
Torsten Feldt, Oberarzt und Bereichsleiter für Tropenmedizin der Uniklinik Düsseldorf, gibt im Fall der deutschen Kontaktperson keine Entwarnung. Rolf Vennenbernd/dpa

Unter hohen Schutzmaßnahmen ist eine Kontaktperson vom Kreuzfahrtschiff „Hondius“ zur Untersuchung nach Düsseldorf gebracht worden. Die medizinische Abklärung dauert lang.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Düsseldorf (dpa) - Im Fall der in die Uniklinik Düsseldorf gebrachten Hantavirus-Kontaktperson vom Kreuzfahrtschiff „Hondius“ kann den Ärzten zufolge noch keine Entwarnung gegeben werden. „Wir können nicht sagen, ob sie nicht infiziert ist. Wir haben keine Viren nachgewiesen“, sagte der Bereichsleiter Tropenmedizin, Oberarzt Professor Dr. Torsten Feldt.

„Wir können nur sagen, dass sie derzeitig keine aktive Infektion hat, nach allem, was wir wissen, und auch nach den Untersuchungen, die wir gemacht haben. Sie kann infiziert sein, aber innerhalb der Inkubationszeit. Und das würden wir dann erst feststellen, wenn sie Symptome entwickeln würde und wenn die Person dann auch positiv getestet wird“, erläuterte er.

Jederzeit in der Inkubationszeit könnten Symptome auftreten mit einer hohen Virusausscheidung und dann einer Infektionsgefahr. „Nach 8 Wochen könnte man Entwarnung geben. Das sind so Einzelfälle, die wirklich so eine lange Inkubationszeit hatten. Die meisten Fälle treten innerhalb von 2 bis 4 Wochen auf“, führte er weiter aus.

Erst einmal sei es erfreulich, dass der klinische Zustand weiter gut und stabil sei. Es gebe bisher keinen Hinweis auf eine Infektion, und die virologische Diagnostik sei negativ. Das sei erst einmal beruhigend. Leider könne er noch nicht sagen, wie lange die Person in der Uniklinik bleiben müsse.

Sie befinde sich in Quarantäne, erklärte er. Die genaue Dauer der Quarantäne werde von den lokalen Behörden festgelegt. „Als Anhaltspunkt kann man 40, 45 Tage nennen.“ Eine Verlegung der Person sei möglich. Aus welchem Ort oder Bundesland die Kontaktperson stammt, dazu macht die Uniklinik keine Angaben. „Da ist eine Verlegung möglich, und die ist auch angestrebt.“

© dpa-infocom, dpa:260508-930-54516/2

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