Vogelgrippe H5N1:„Es muss alles getan werden, um das Virus zu stoppen“

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Vier Menschen haben sich in den USA inzwischen bei Kühen infiziert, die an der Vogelgrippe H5N1 erkrankt sind. (Foto: Rodrigo Abd/dpa)

Der Vogelgrippe-Erreger breitet sich in US-amerikanischen Milchviehbeständen aus. Ist H5N1 der Kandidat für eine neue Pandemie? Ein Gespräch mit dem Virologen Martin Beer.

Interview von Hanno Charisius

Fachleute warnen seit Wochen davor, dass die Vogelgrippe auch auf den Menschen überspringen könnte. Seit einigen Monaten breitet sich der Erreger in amerikanischen Milchviehbeständen aus. Das Influenzavirus vom Typ H5N1 wurde bislang in fast 140 Herden verteilt auf zwölf Bundesstaaten entdeckt, vier Farmarbeiter erkrankten, alle zeigten nur milde Symptome. Systematische Untersuchungen zur Verbreitung des Virus unter Menschen und Tieren gibt es in den USA bislang nicht, was viele Fachleute scharf kritisieren. Der Virologe Martin Beer ist Vizepräsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit. Im Gespräch mit der SZ erklärt er, welche Gefahren er sieht und was jetzt getan werden müsste.

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