Todesfälle bei KreuzfahrtHantavirus-Kontaktperson: Weitere Untersuchungen nötig

Eine Kontaktperson wurde nach Düsseldorf ins Uniklinikum gebracht.
Eine Kontaktperson wurde nach Düsseldorf ins Uniklinikum gebracht. Persbureau Heitink/dpa

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ kommt es zu Infektionen mit dem Hantavirus. Es gibt Todesfälle. Eine Kontaktperson wird in Düsseldorf am Uniklinikum weiter untersucht.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Düsseldorf (dpa) - Eine Infektion mit dem Hantavirus konnte bei einer als Kontaktperson in die Uniklinik Düsseldorf gebrachten Person bisher nicht ausgeschlossen werden. Es gebe keine Hinweise auf eine Infektion, sagte ein Sprecher der Uniklinik Düsseldorf. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Inkubationszeit seien jedoch eine weitere Beobachtung und zusätzliche Untersuchungen erforderlich. Die Schutzmaßnahmen werden deshalb vorsorglich aufrechterhalten.

Die Person soll auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ Kontakt zu einem Hantavirus-Fall gehabt haben. Sie kam am späten Mittwochabend mit einem speziellen Transport-Konvoi zur vorsorglichen Untersuchung in der Uniklinik Düsseldorf an. Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf hatten sie zuvor am Flughafen in Amsterdam übernommen. Nähere Angaben zu der Person wie Alter, Geschlecht oder Wohnort machte die Uniklinik Düsseldorf nicht. 

Nach Angaben des niederländischen Außenministeriums sollte eine 65 Jahre alte Deutsche in Düsseldorf untersucht werden. Sie soll in engem Kontakt mit der deutschen Frau gestanden haben, die an Bord gestorben war. 

Schiff auf dem Weg nach Teneriffa

Das unter niederländischer Flagge fahrende Schiff ist nun auf dem Weg nach Teneriffa, wo es am Sonntag ankommen soll. Es lag tagelang vor Kap Verde vor Anker, nachdem Anfang der Woche deutlich wurde, dass es vom Hantavirus betroffen ist. Drei Menschen starben, mehrere wurden infiziert und krank.

© dpa-infocom, dpa:260507-930-47631/1

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