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Tipps für den Einkauf von Tee:Wasserkocher oder Herd? - Die Klimabilanz

Wie schon beim Kaffee gilt auch beim Tee: Wer sich um die Klimabilanz sorgt, muss nicht zwangsläufig mit dem Finger auf ferne Regionen zeigen. Es kann schon ein Gewinn sein, sich kritisch in der eigenen Küche umzuschauen. Denn ein Großteil des CO2-Ausstoßes entsteht bei der Zubereitung des Tees. Nach einer Analyse der TU Darmstadt macht das Kochen die Hälfte bis zwei Drittel der Emissionen aus. Dabei schneidet das Cerankochfeld deutlich schlechter ab als der Wasserkocher. Wer für ein Tässchen Tee einen Kessel voll Wasser erhitzt, verschlechtert die Bilanz erheblich. Der Transport schlägt sich dagegen nur dann sehr negativ nieder, wenn er per Flugzeug erfolgt.

Einen Beitrag zur Klimabilanz können Verbraucher auch leisten, wenn sie zu Bio-Tee greifen. Denn die in der konventionellen Landwirtschaft gängigen Kunstdünger und Pestizide schlagen besonders negativ zu Buche. Die Pestizidbelastung konventioneller Tees ist in Deutschland vergleichbar mit der sehr vieler Gemüsepflanzen. Dass die Höchstwerte überschritten werden, ist selten, aber nicht ausgeschlossen.

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