TiereSieben Wildschweine positiv auf Schweinepest getestet

Ein Wildschwein schaut aus einem Wildschweingehege zum Fotografen.
Ein Wildschwein schaut aus einem Wildschweingehege zum Fotografen. (Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest suchen Experten mit Drohnen und Spürhunden nach Wildschwein-Kadavern. Die Zahl der positiv getesteten Tiere nimmt weiter zu.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Groß-Gerau (dpa/lhe) - Nach dem ersten Fund eines mit der Afrikanische Schweinepest infizierten Wildschweins im Kreis Groß-Gerau sind nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums mittlerweile sieben Kadaver positiv getestet worden. 50 tote Tiere seien bislang im Landeslabor untersucht worden, teilte das Ministerium am Donnerstag mit. Die positiv getesteten Tiere seien alle in räumlicher Nähe südlich von Rüsselsheim gefunden worden.

Am Donnerstag verschaffte sich Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU) einen Überblick über dort bei der Suche tätige Hunde- und Drohnenstaffeln. „Es ist eindrucksvoll zu erleben, was Hund und Mensch hier leisten und die Arbeitsbedingungen könnten kaum unwirtlicher sein: Hitze, Dornen übersätes Gelände und fortwährende Angriffe zahlloser Mückenschwärme sind ständige Begleiter der Teams in vielen Suchgebieten“, sagte Jung. Die Arbeit ermögliche den beteiligten Veterinärbehörden, einen Überblick zu bekommen und dann die Restriktionszonen anzupassen.

Am Mittwoch sei den betroffenen Kommunen gesagt worden, dass Ernte und Mahd auf den Äckern wieder erlaubt werden könne. Allerdings müssten die landwirtschaftlichen Flächen vorher mit einer Drohne überflogen werden. In Wiesbaden müssen bestimmte Grundstückseigentümer ab Freitag dulden, dass Beauftragte der Veterinärbehörde ihre Grundstücke betreten. Das regelt eine neue Allgemeinverfügung, teilte die Stadt mit. Die Stadt suche mit Menschen, Hunden und Drohnen die Wiesbadener Zone ab, um das Infektionsgeschehen zu reduzieren.

© dpa-infocom, dpa:240627-99-554613/2

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