StuttgartMinister wirbt für Organspendeausweis

Stuttgart (dpa/lsw) - Sozialminister Manne Lucha (Grüne) hat die Baden-Württemberger dazu aufgerufen, sich einen Organspendeausweis zuzulegen. "Wer einen Ausweis ausfüllt, schafft Klarheit - nicht nur für sich selbst, sondern besonders für seine Angehörigen", betonte Lucha zum Tag der Organspende am Samstag. Obwohl sich in Umfragen die meisten Deutschen zu einer Spende bereiterklärten, besitze nur gut jeder Dritte einen Ausweis. Entscheidend sei der persönliche Wille. "Damit jeder Einzelne eine freie Entscheidung treffen kann, ist eine offene, ausführliche und sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende wichtig", erklärte Lucha. "Das Ergebnis sollte dann in dem Ausweis festgehalten werden."

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Stuttgart (dpa/lsw) - Sozialminister Manne Lucha (Grüne) hat die Baden-Württemberger dazu aufgerufen, sich einen Organspendeausweis zuzulegen. „Wer einen Ausweis ausfüllt, schafft Klarheit - nicht nur für sich selbst, sondern besonders für seine Angehörigen“, betonte Lucha zum Tag der Organspende am Samstag. Obwohl sich in Umfragen die meisten Deutschen zu einer Spende bereiterklärten, besitze nur gut jeder Dritte einen Ausweis. Entscheidend sei der persönliche Wille. „Damit jeder Einzelne eine freie Entscheidung treffen kann, ist eine offene, ausführliche und sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende wichtig“, erklärte Lucha. „Das Ergebnis sollte dann in dem Ausweis festgehalten werden.“

Kommt ein Mensch, der keinen Ausweis besitzt, nach seinem Tod als Organspender in Frage, fällt die Entscheidung darüber den Angehörigen zu. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse warteten zuletzt 1140 Menschen in Baden-Württemberg auf ein Spenderorgan. 126 Organe wurden demnach bisher in diesem Jahr transplantiert. Im gesamten Vorjahr waren es 476, hieß es unter Berufung auf Zahlen von Eurotransplant.

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