Hendrik Streeck im Interview:"Wir werden noch lange mit dem Virus leben müssen"

Lesezeit: 8 min

Hendrik Streeck Portrait Session

Professor für Virologie, Talkshowgast und Kurzzeitpodcaster Hendrik Streeck.

(Foto: Andreas Rentz/Getty Images)

Der Virologe Hendrik Streeck hält den Shutdown für verfrüht und plädiert für weniger Angst im Umgang mit Sars-CoV-2. Ein Gespräch über den Schutz von Risikogruppen, "Querdenker" und Streit unter Kollegen.

Interview von Christina Berndt und Felix Hütten

Manche Corona-Leugner feiern ihn, Vorsichtige eher nicht: Oft wird der Bonner Virologe Hendrik Streeck, 43, als Gegenpol zum Corona-Experten Christian Drosten gehandelt. In dieser Woche erhärtete sich der Eindruck. Gemeinsam mit Kassenärzten und ärztlichen Berufsverbänden sprach sich Streeck gegen einen Shutdown aus. Das Papier wurde von zahlreichen Experten scharf kritisiert; manche Verbände distanzierten sich davon. Die großen Forschungsorganisationen forderten ein baldiges Herunterfahren des öffentlichen Lebens. Die SZ sprach mit Streeck über seine Rolle in der Pandemie und seine Vorschläge.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Psychologie
"Je weniger Alkohol, desto besser für Körper und Psyche"
Corona-Proteste
Dein Feind und Prügelknabe
Stubborn mom and daughter avoid talking after conflict; Entfremdung
Familie
Was Eltern gegen die Entfremdung von ihren Kindern tun können
Benedikt XVI. über Missbrauch
Schuld sind die anderen
HIGHRES
Psychologie
Die Welt der Träume
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB