bedeckt München

Hendrik Streeck im Interview:"Wir werden noch lange mit dem Virus leben müssen"

Hendrik Streeck Portrait Session

Hendrik Streeck in seinem Labor an der Universität Bonn.

(Foto: Getty Images)

Der Virologe Hendrik Streeck hält den Shutdown für verfrüht und plädiert für weniger Angst im Umgang mit Sars-CoV-2. Ein Gespräch über den Schutz von Risikogruppen, "Querdenker" und Streit unter Kollegen.

Interview von Christina Berndt und Felix Hütten

Manche Corona-Leugner feiern ihn, Vorsichtige eher nicht: Oft wird der Bonner Virologe Hendrik Streeck, 43, als Gegenpol zum Corona-Experten Christian Drosten gehandelt. In dieser Woche erhärtete sich der Eindruck. Gemeinsam mit Kassenärzten und ärztlichen Berufsverbänden sprach sich Streeck gegen einen Shutdown aus. Das Papier wurde von zahlreichen Experten scharf kritisiert; manche Verbände distanzierten sich davon. Die großen Forschungsorganisationen forderten ein baldiges Herunterfahren des öffentlichen Lebens. Die SZ sprach mit Streeck über seine Rolle in der Pandemie und seine Vorschläge.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Handschrift Schüler Arbeitsheft
Lernen
Schreiben oder Tippen?
Close-Up Of Cupid With Heart Shape; Liebe Schmidbauer
Psychologie
Der Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit
Reden wir über Liebe
"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"
Weddings in the Coronavirus pandemic
Kalifornien
Paradise Lost
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Zur SZ-Startseite