Schwerin (dpa/mv) - Die Kinder- und Jugendmedizin in Mecklenburg-Vorpommern wird in den kommenden vier Jahren mit 4,85 Millionen Euro gefördert. Damit sollen junge Mediziner bei der Weiterbildung in der Kinder- und Jugendmedizin (Pädiatrie) unterstützt werden. Ziel sei es, die pädiatrischen Versorgungsstrukturen vor allem im ländlichen Bereich zu erhalten und zu verbessern, sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) am Dienstag in Schwerin.
Dieses Ziel solle durch die Schaffung von mehr langfristigen Anstellungen junger Ärzte an kleineren Krankenhäusern, einer höhergradigen Spezialisierung sowie der Bildung eines landesweiten Netzwerkes erreicht werden, sagte Drese. Die „Hausärzte für Kinder und Jugendliche“ stünden wegen ihrer deutlich geringeren Anzahl in ländlichen Räumen im nahen Umfeld kaum zur Verfügung. Zudem zähle die pädiatrische Versorgung nicht zur Grundversorgung im stationären Bereich und werde oft nur in größeren Krankenhäusern vorgehalten.
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