Schlaftracker„Viele Menschen verlassen sich nicht mehr auf das eigene Körpergefühl am Morgen“

Lesezeit: 5 Min.

In Zeiten der Körpervermessung und Selbstbeobachtung ist es für immer mehr Menschen selbstverständlich, ihren Schlaf zu tracken.
In Zeiten der Körpervermessung und Selbstbeobachtung ist es für immer mehr Menschen selbstverständlich, ihren Schlaf zu tracken. Oscar Wong/Getty Images

Mit Smartwatches und Ringen vermessen viele ihren Schlaf. Doch wie genau sind diese Tracker tatsächlich, wenn es um Erholung und Ruhe in der Nacht geht?

Von Werner Bartens

Die Analyse ist wirklich beeindruckend. Die „Schlafeffizienz“ lag bei 96 Prozent, der „Schlafstress“ meist im „niedrigen“ Bereich – und das bei einem täglichen „Schlafdefizit“ von einer Stunde, nach einer Feier am Wochenende waren es gar mehr als zwei Stunden. Die „Schlafregelmäßigkeit“ schwankte zwischen 70 und 80 Prozent, wobei der Ausreißer am Wochenende mit 49 Prozent verbucht wurde. Der „erholsame Schlaf“ betrug etwa drei Stunden, unterteilt in Tiefschlaf und REM-Schlaf – letzterer ist durch Augenbewegungen (REM steht für „rapid eye movement“) gekennzeichnet und die Phase, in der man träumt. Das alles summiert sich zur „Schlafleistung“ von im Durchschnitt 77 Prozent mit – schon klar – einem Tiefstwert am Wochenende.

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