MedizinMediziner warnen vor der Spritze gegen chronische Rückenschmerzen

Lesezeit: 3 Min.

Spritze in den Rücken, schon ist der Schmerz weg: Wenn es nur so einfach wäre.
Spritze in den Rücken, schon ist der Schmerz weg: Wenn es nur so einfach wäre.
IMAGO/Gary Waters/IMAGO/Ikon Images

Die Injektionen helfen nicht – egal ob in den Muskel, an die Nerven oder in den Wirbelkanal. Trotzdem wenden Ärzte diese Behandlungsform häufiger an; die Not der Patienten ist groß.

Von Werner Bartens

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Auf den ersten Blick ist es von bestechender Logik: eine Spritze gegen die ärgste Not. Wenn der Schmerz ins Kreuz fährt und der Rücken so elendig wehtut, dass man weder richtig gehen, stehen noch liegen kann, was sollte da wirksamer sein, als mit einer gezielten Injektion vor Ort die schlimmsten Beschwerden zu lindern? Schmerzmittel, Kortikoide, Lokalanästhetika oder eine andere spezielle Mixtur lokal nahe der Wirbelsäule appliziert – schon entspannen sich die verkrampften Muskeln, werden gepeinigte Nerven entlastet und die grellen Schmerzsignale nicht mehr zum Gehirn weitergeleitet. Endlich Linderung!

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