Greifswald (dpa/mv) - Die Universitätsmedizin Greifswald will testen, ob Drohnen in Notfällen medizinische Geräte zu Patienten auf dem Lande bringen können. Dem Projektteam um den Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Klaus Hahnenkamp, geht es vor allem darum, Defibrillatoren schnell zu Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand zu bringen. Deren Überlebenschance könne sich verdoppeln bis verdreifachen, wenn Ersthelfer unverzüglich mit Herzdruckmassage beginnen und das Herz mit einem elektrischen Schock wieder in Gang bringen. Rettungswagen brauchen in dünn besiedelten Gebieten oft sehr lange, um zum Patienten zu kommen. Am Dienstag startet die Unimedizin in Penkun die ersten Erprobungsflüge. Weitere folgen in Greifswald. Die rund ein halbes Jahr dauernde Machbarkeitsstudie wird vom Bundesgesundheitsministerium mit gut 400 000 Euro unterstützt.
RostockUnimedizin Greifswald testet: Helfen Drohnen Leben retten?
Die Universitätsmedizin Greifswald will testen, ob Drohnen in Notfällen medizinische Geräte zu Patienten auf dem Lande bringen können. Dem Projektteam um den...
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