RostockOB Madsen: Strukturen der Daseinsvorsorge sind gesichert

Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen steht neben dem Stadtwappen.
Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen steht neben dem Stadtwappen. Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) sieht seine Stadt für den Fall einer massiven fünften Corona-Welle durch die Omikron-Variante gut...

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Rostock (dpa/mv) - Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) sieht seine Stadt für den Fall einer massiven fünften Corona-Welle durch die Omikron-Variante gut gewappnet. In vielen Betrieben gebe es eine Einteilung in A- und B-Teams, deren Mitglieder sich nicht begegnen. Zusätzlich seien in Bereichen mit kritischen und für die Daseinsvorsorge essenziellen Infrastrukturen Orte geschaffen worden, in denen Mitarbeiter dauerhaft isoliert werden könnten, sagte Madsen am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Sie blieben dann dort von der Außenwelt abgeriegelt. „Sie können dort leben.“

Diese Strukturen habe Rostock schon zu Beginn der Pandemie aufgestellt. Sollte einer der Mitarbeiter trotzdem infiziert sein, bliebe die Isolation erhalten - eine Ausnahme wäre eine tatsächliche Erkrankung, die eine medizinische Behandlung notwendig machte. „Wir erleben seit eineinhalb Jahren Ausnahmezustand. Normalerweise dauern Ausnahmezustände wenige Wochen“, sagte Madsen. Er ging davon aus, dass Anfang/Mitte Januar eine zugespitzte kritische Lage eintrete. Diese Welle werde dann wieder abebben.

Wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Dienstag sagte, soll bei Innenminister Christian Pegel (beide SPD) ein Krisenstab eingerichtet werden, um die sogenannte kritische Infrastruktur - wie Polizei, Pflege oder Schulen - zu schützen. Es müsse damit gerechnet werden, dass eine Vielzahl von Menschen mit Omikron infiziert wird und zu Hause bleiben muss. „Wir bereiten uns auf den Katastrophenfall in Mecklenburg-Vorpommern vor.“

© dpa-infocom, dpa:211222-99-478580/2

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