Zerschlagung des RKI:"Es droht langfristiger Stillstand"

Zerschlagung des RKI: Der Eingang zum Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Der Eingang zum Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin.

(Foto: David Hutzler/dpa)

Das Robert-Koch-Institut soll zugunsten eines neuen Präventionsinstituts zerschlagen werden. Die Mitarbeiter sehen sich mit vagen Ankündigungen, "Geheimniskrämerei" und Managersprech hingehalten.

Von Berit Uhlmann

Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist nicht gerade dafür bekannt, Interna publik zu machen. Doch offenkundig ist die Stimmung dort so ungemütlich, dass sich der Personalrat des Instituts erstmals in seiner Geschichte veranlasst sah, die aktuellen Befindlichkeiten in die Öffentlichkeit zu tragen. In einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schildert die Beschäftigtenvertretung, wie es in dem Haus rumort, seit im Koalitionsvertrag ein neues Public-Health-Institut angekündigt wurde. Und ganz besonders seit der Minister seine Ideen vorstellte, wie diese Einrichtung aussehen soll.

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