Die Orthopädin Anastasia Rakow von der Berliner Charité ahnte nicht, dass sie die beiden weltgrößten ärztlichen Fachgesellschaften gegen sich aufbringen würde, als sie im vergangenen Jahr einen Artikel im Fachjournal Jama Network Open veröffentlichte. In dem Aufsatz hatte sie beschrieben, dass sich verschiedene Metalle aus Hüft- und Knieprothesen bei 102 Patienten nicht nur im Blut, sondern auch im Nervenwasser ansammeln können. Gemessen hatte sie Kobalt, Chrom, Titan, Aluminium, Niob und Zirkon.
ProthesenSchwerhörig wegen der Knie-OP?
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Schwermetalle wie Kobalt können sich aus Kunstgelenken lösen. Forscher warnen: Das kann zu neurologischen Leiden führen.
Von Susanne Donner