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Reproduktionsmedizin:"Künstliche Befruchtung wird immer normaler werden"

Kein Corona-Babyboom

In Deutschland leben mittlerweile mehr als 300 000 Menschen, die außerhalb des Körpers gezeugt wurden.

(Foto: Fabian Strauch/dpa)

Doch längst nicht alle Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch können sich medizinische Hilfe leisten. Warum das ein Problem werden könnte, erklärt die Rostocker Soziologin Heike Trappe.

Von Vera Schroeder

Das Embryonenschutzgesetz ist gerade 30 Jahre alt geworden. Längst beschäftigt das Thema nicht mehr nur Mediziner und Medizinerinnen. Heike Trappe ist Inhaberin des Lehrstuhls für Soziologie mit Schwerpunkt Familiendemographie an der Universität Rostock und forscht zu der Frage, welche Folgen gesamtgesellschaftlicher Wandel auf die Reproduktionsmedizin hat - und andersherum.

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