MeinungPsychotherapieKeine neuen Hürden für psychisch Kranke!

Portrait undefined Christina Berndt

Kommentar von Christina Berndt

Lesezeit: 2 Min.

Vielen Patienten fällt es ohnehin schon schwer, sich bei seelischen Leiden Hilfe zu suchen.
Vielen Patienten fällt es ohnehin schon schwer, sich bei seelischen Leiden Hilfe zu suchen. Imago/Yuri Arcurs/Ieopleimages.com

Menschen mit psychischem Leid brauchen schnell und unkompliziert eine Behandlung. Deshalb darf man das Primärarztmodell nicht auf die Psychotherapie ausweiten.

Deutschlands Patientinnen und Patienten brauchen ein paar Leitplanken. Derzeit irren zu viele von ihnen ziellos und manchmal auch rücksichtslos umher. Gehen in die Notaufnahme, obwohl der Zeh schon seit Wochen drückt, lassen sich von mehreren Fachärzten parallel behandeln und überschätzen die Bedeutung ihrer Wehwehchen. Deshalb ist es grundsätzlich richtig, dass die Regierung mehr Steuerung will; zum Beispiel mit dem „Primärarztmodell“, wonach gesetzlich Versicherte erst zu ihrem Hausarzt müssen, bevor sie einen Facharzt aufsuchen können. Das Modell könnte Facharztpraxen entlasten, sodass dort schneller einen Termin bekommt, wer einen benötigt.

Zur SZ-Startseite

Mentale Gesundheit
:Warum sind junge Menschen so unglücklich?

Während das Glück früher meist in der Lebensmitte schwächelte, geht es heute jungen Menschen klar am schlechtesten. Das zeigt eine große Studie aus 44 Ländern. Die Autoren sehen vor allem einen Grund für die Probleme dieser Generation.

SZ PlusVon Christina Berndt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: