PsychologieMentale Gesundheit: Betroffene können Forschung mitgestalten

Das Projekt „KOMMIT“ will das Erfahrungswissen von Betroffenen mit psychischen Gesundheitsproblemen und ihren Angehörigen sammeln und damit zur Verbesserung von Lebensqualität und Forschung beitragen.
Das Projekt „KOMMIT“ will das Erfahrungswissen von Betroffenen mit psychischen Gesundheitsproblemen und ihren Angehörigen sammeln und damit zur Verbesserung von Lebensqualität und Forschung beitragen. (Foto: Jonas Walzberg/dpa)

Damit Wissenschaftler konkrete Probleme psychisch Erkrankter und ihrer Angehörigen erforschen können, sind diese im Rahmen eines neuen Projekts zum Mitmachen eingeladen. Was man darüber wissen muss.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Berlin (dpa/tmn) -  Ab 22. Februar können Menschen mit psychischen Schwierigkeiten und ihre Angehörigen ihre persönlichen Themen und Erfahrungen für den Forschungskompass Mentale Gesundheit einbringen. Dieser soll Forschenden dabei helfen, ihre Themenauswahl stärker am Bedarf der Betroffenen auszurichten. Das Projekt trägt den Namen "KOMMIT".

Über einen Zeitraum von drei Wochen können Interessierte auf der Plattform kommit-deutschland.de ohne großen Aufwand ihre persönlichen Themen platzieren. Ziel ist es, aus dieser Sammlung einen Forschungskompass Mentale Gesundheit zu entwickeln.

Eigene Erfahrungen schildern und mit anderen besprechen

Bei der Online-Beteiligung können alle Menschen ab 16 Jahren mitmachen, die persönliche Erfahrungen mit psychischen Gesundheitsproblemen haben, oder als Nahestehende eines betroffenen Menschen im engen Umfeld gemacht haben. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Diese „Erfahrungsexperten“ können über eine Eingabemaske ihre Bedürfnisse und Wünsche an die Forschung einbringen, andere Beiträge lesen und ergänzen. Die Plattform steht in 15 Sprachen zur Verfügung. Die Teilnehmenden können sich für einen Newsletter anmelden. Zudem bietet das Projekt einen zusätzlichen Themenraum für die Themen junger Menschen an.

© dpa-infocom, dpa:240216-99-16648/2

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