PsychiatrieZauberpilze gegen Depressionen: Große Studie zeigt Potenzial

Lesezeit: 3 Min.

Halluzinogene Pilze können gegen schwere Depressionen helfen, auch wenn die Ergebnisse hinter manchen Erwartungen zurückbleiben.
Halluzinogene Pilze können gegen schwere Depressionen helfen, auch wenn die Ergebnisse hinter manchen Erwartungen zurückbleiben. IMAGO/xkirillvasilevcomx/IMAGO/Pond5 Images

Psilocybin, ein Wundermittel? Die bislang umfassendste deutsche Studie zeigt nun, dass auch Psychedelika nicht allen helfen können – aber manchen schon.

Von Mia Mertens

Am Anfang einer neuen Therapie steht oft Euphorie. Doch wenn die Studien größer und methodisch ausgefeilter werden, dann verschwindet diese zuweilen wieder. So scheint es auch mit der Substanz Psilocybin zu sein, die in „Magic Mushrooms“ oder Zauberpilzen steckt und als Mittel gegen hartnäckige Depressionen erprobt wird. Im Fachjournal Jama Psychiatry ist nun die bislang größte und beste deutsche Studie zum Einsatz des Psychedelikums bei Depressionen erschienen. Die Forschenden vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und der Berliner Charité beschreiben ihre Ergebnisse als „nicht eindeutig“. Dennoch sieht das Team um die Psychotherapeutin Lea Mertens weiterhin Potenzial in der Therapie.

Zur SZ-Startseite

Psychiatrie
:Wie noch verbotene Drogen bald Depressionen heilen sollen

Nachhilfe von Drachen: Die Hinweise häufen sich, dass Psychedelika gegen psychische Erkrankungen helfen könnten. Können viele verzweifelte Patienten nun endlich auf Hilfe hoffen?

SZ PlusVon Christian Weber

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: