SZ-Podcast "Auf den Punkt" Sind Ärzte für sinnloses Leiden verantwortlich?

Müssen Mediziner erkennen, wann die Zeit zum Sterben gekommen ist? Der BGH entscheidet, ob ein Arzt für die Lebensverlängerung eines Schwerstkranken Schmerzensgeld zahlen muss.

Der Bundesgerichtshof verhandelt darüber, ob einem Menschen Schmerzensgeldzusteht, weil ein Arzt sein Leiden unnötig verlängert hat. Geklagt hat ein Mann, dessen demenzkranker Vater mit einer Magensonde am Leben erhalten wurde.

Der Sohn fordert von dem Hausarzt seines Vaters Schmerzensgeld und Schadensersatz für Behandlungs- und Pflegekosten. Schmerzen und Leiden seien subjektiv. Der Fall zeigt vor allem, wie wichtig ist eine Patientenverfügung ist, sagt SZ-Redakteurin Michaela Schwinn.

Weitere Nachrichten: Luftschadstoffe führen zu mehr Toten als das Rauchen, Anklagter gesteht Mord an 14-jähriger Susanna, Hohes Alter kann vor Kündigung schützen.

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Leserdiskussion Lebenserhaltung ohne Patientenverfügung - im Zweifel für das Leben?

Leserdiskussion

Lebenserhaltung ohne Patientenverfügung - im Zweifel für das Leben?

Der BGH muss klären, ob ein Mann Schmerzensgeld bekommt, weil sein dementer Vater womöglich unnötig lang am Leben gehalten wurde. Der Verstorbene hatte keine Patientenverfügung aufgesetzt.