Biologie:"Darauf haben wir ein Jahrzehnt hingearbeitet"

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Die bisherigen Kenntnisse der menschlichen DNA sind lückenhaft. (Foto: Eugenio Marongiu/IMAGO/Westend61)

Eine Gruppe von Genetikern präsentiert das erste "Pangenom" der Menschheit. Wozu man das Erbgut von 47 Menschen vergleichen sollte und was das für die Medizin bedeutet, erklärt der Bioinformatiker Tobias Marschall.

Interview von Hanno Charisius

Als vor mehr als 20 Jahren die erste Abschrift eines menschlichen Genoms vorgestellt wurde, klafften darin eine Menge Lücken. Und auch als Referenz für die ganze Menschheit taugte das Flickwerk nur bedingt. Das soll sich nun ändern: Mit dem sogenannten Pangenom versuchen Genetiker, die genetische Vielfalt der Menschheit zu erfassen. Der Bioinformatiker Tobias Marschall war an der Arbeit beteiligt, die jetzt im Wissenschaftsjournal Nature erschienen ist, und erklärt, was sich aus dem ungeheuren Datenberg lernen lässt.

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