Omikron:Jetzt noch schnell boostern oder besser warten?

Lesezeit: 4 min

Omikron: mRNA-Vakzine lassen sich sehr einfach an neue Virus-Varianten anpassen.

mRNA-Vakzine lassen sich sehr einfach an neue Virus-Varianten anpassen.

(Foto: Daniel Leal/AFP)

Schon in wenigen Monaten sollen die Impfstoffe an die Omikron-Variante angepasst sein. Warum es sich trotzdem lohnt, jetzt impfen zu gehen.

Von Hanno Charisius

Wann immer eine neue Sars-CoV-2-Variante auftaucht, folgt zugleich die Frage: Halten die Impfstoffe stand? Das war vor gut zwei Wochen nicht anders, als die Welt erstmals von der Omikron-Mutante erfuhr. Es wird noch einige Wochen dauern, bis es verlässliche Antworten auf die Frage geben wird, wie gut die derzeit vorhandenen Impfstoffe gegen das erneut veränderte Coronavirus helfen. Während außer der über 50 Mutationen offenbarenden Erbgutanalyse fast noch nichts über Omikron bekannt ist, machen sich Hersteller bereits daran, eigens an diese Variante angepasste Impfstoffe zu entwickeln. In drei bis vier Monaten schon könnten Millionen Dosen Omikron-Impfstoff ausgeliefert werden. Insbesondere die mRNA-Vakzine lassen sich sehr einfach an neue Virus-Varianten anpassen, was mit ihrer Konstruktionsart zusammenhängt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Erbschaft
Jetzt noch schnell das Haus verschenken
Nachruf auf Dietrich Mateschitz
Voller Energie
Herfried Münkler im Interview
"Die fetten Jahre sind vorbei"
fremdgehen
Untreue
"Betrogene leiden unter ähnlichen Symptomen wie Traumatisierte"
Smiling women stretching legs on railing; Dehnen
Gesundheit
"Der Schlüssel zu mehr Beweglichkeit ist der hintere Oberschenkel"
Zur SZ-Startseite