Die Feiertage stehen an, und wie jedes Jahr fragen sich Menschen, wer Hilfe leistet, wenn die Arztpraxen schließen. Was tun, wenn es einen beim Pinkeln vor Schmerzen zerreißt, der Fieberkörper glüht, der Rücken brennt? Das Statistische Bundesamt hat zu dieser Frage kürzlich in seiner unnachahmlich trockenen Art eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der zu lesen ist: „Weihnachten und Neujahr sichern die Notfallambulanzen (...) vielfach die ärztliche Grundversorgung, doch nicht nur dann sind sie oft erste Anlaufstelle.“ Stimmt. Laut Statistik wurden in Krankenhäusern in Deutschland im Jahr 2023 etwa zwölf Millionen ambulante Notfälle behandelt – der höchste Wert seit Beginn der Erfassung im Jahr 2018.
MeinungMedizinWenn Notaufnahmen überrannt werden, ist das System falsch

Kommentar von Felix Hütten
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Immer mehr Menschen strömen in die Ambulanzen der Kliniken, auch, wenn die Beschwerden nicht akut sind. Natürlich kann man den Patienten die Schuld geben. Aber es gäbe eine bessere Lösung.
