Demmin/Gnoien/Anklam (dpa/mv) - Die Stadt Demmin (Mecklenburgische Seenplatte) ist nach vier Wochen mit MV-Rekordinzidenzwerten wieder deutlich unter die 1000er Corona-Inzidenzmarke gerutscht. Wie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am Mittwoch mitteilte, liegt dieser Wert nun bei 741,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Vor einer Woche hatte Demmin, ein etwa 11 000-Einwohner-Ort, noch bei einem Wert von 1292 gelegen. Im gesamten Seenplatte-Kreis lag die Inzidenz zuletzt bei 494,0 und damit am höchsten im MV, wo der Landesdurchschnitt bei 388,0 lag.
Allerdings habe Dargun als westliches Nachbaramt von Demmin nun mit 1269,9 die höchste Wocheninzidenz im Kreis. Mit 968,0 liegt die Wocheninzidenz im Amt Gnoien im Nachbar-Landkreis-Rostock wiederum am höchsten. Sehr hohe Wocheninzidenzen wiesen zuletzt auch die Großkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Ludwigslust-Parchim auf. In Vorpommern-Greifswald lagen die Ämter Löcknitz-Penkun und Anklam-Stadt zuletzt knapp über dem Wocheninzidenzwert von 1000. In den Kreisen Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Rügen wurden keine Ämter-Inzidenz-Werte ausgewiesen.
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