Mikroplastik„Bei den Plastiklobbyisten haben wahrscheinlich die Sektkorken geknallt“

Lesezeit: 5 Min.

Vor allem an Stränden wird reichlich Plastikmüll angespült, der zu Mikro- und Nanopartikeln zerrieben wird.
Vor allem an Stränden wird reichlich Plastikmüll angespült, der zu Mikro- und Nanopartikeln zerrieben wird. (Foto: IMAGO/xdobledphotox/IMAGO/Pond5 Images)

Mikroplastik wurde bereits im Gehirn, in der Muttermilch, im Sperma gefunden. Doch Forscher kritisieren, viele Studien seien schlampig gemacht. Das schadet nicht nur der Wissenschaft.

Von Hanno Charisius

Wo ist Mikroplastik eigentlich noch nicht gefunden worden? Erst praktisch überall in der Umwelt – vom Nord- bis zum Südpol, in der Tiefsee und auf den höchsten Gipfeln. Dann ging die Sucherei im Körper weiter. Fündig wurden die Labore unter anderem in der Lunge, im Gehirn, in den Eingeweiden, in den Blutgefäßen, im Sperma, den Eierstöcken, der Muttermilch, hat eigentlich schon jemand in den Tränen gesucht? Mikro- und das noch kleinere Derivat Nanoplastik ist heute nicht nur sprichwörtlich überall zu finden, sondern wirklich überall. Nun berichtet der britische Guardian, es gebe Zweifel an den Mikroplastikfunden im menschlichen Körper. Das werfe die Frage auf, wie besorgt die Menschen über Mikroplastik in ihrem Körper tatsächlich sein sollten, heißt es in dem Text.

Zur SZ-Startseite

Umwelt
:Mikroplastik und Kunststoffe: Wie schädlich sind sie für die Gesundheit?

Kleinste Kunststoffteilchen können in den menschlichen Körper gelangen. Aber was machen die Partikel dort? Die wichtigsten Antworten zu den neuen Verhandlungen über ein globales Plastikabkommen.

Von Berit Uhlmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: