Medizin:Ein Knall, und die Panik kommt

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(Foto: Lisa Hingerl/Lisa Hingerl)

Manche Menschen aus der Ukraine versetzen schon Alltagsgeräusche in große Angst. Wie kann man ihnen in der Notaufnahme helfen? Folge 9 der SZ-Arzt-Kolumne "Klinisch gesehen".

Von Johannes Mehne

Krieg macht krank. Die Nachrichten aus der Ukraine sind voll davon: Der Angriffskrieg Russlands fordert jeden Tag Menschenleben. Und jeden Tag gibt es noch mehr Verletzte - Menschen, die durch Minen, Granaten und Projektile verwundet wurden. Solche, die ein Bein verloren haben, eine Hand oder vielleicht das Augenlicht. Was die Nachrichten von den Toten und Verwundeten nur erahnen lassen: Wie unfassbar groß die Zahl derer sein muss, die der Krieg auch seelisch krank macht. Menschen, die durch zerbombte Wohnhäuser, heulende Sirenen und düstere Schutzkeller schwer traumatisiert sind. Die versuchen müssen, klarzukommen mit den psychischen Folgen.

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