Medizin:Mein Kollege, der Roboter

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(Foto: Lisa Hingerl/Lisa Hingerl)

Sie operieren, beurteilen Bilder, entdecken Tumore: Roboter übernehmen immer mehr Aufgaben von Ärzten. Was sie können und wofür es immer noch Menschen braucht. Folge 10 der SZ-Arzt-Kolumne "Klinisch gesehen".

Von Johannes Mehne

Der Roboter beugt sich wie ein Krake über den Bauch der Patientin: ein glänzender schwarzer Kasten, aus dem zappelige Greifarme ragen - steril verpackt in durchsichtiger Folie. Die Roboterarme reichen durch kleine Hautschnitte bis hinein in den Bauchraum. Das Werkzeug am Ende der Arme hat Miniatur-Format: Es bewegt sich millimetergenau, um den Darmtumor der Patientin herauszuoperieren. Bei diesem Eingriff steht am OP-Tisch kein Chirurg - sondern eine Maschine.

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