Medizin:Sport bei Kälte - gefährlich oder gesund?

Medizin: Die größte Gefahr beim Joggen im Winter ist der glatte Untergrund.

Die größte Gefahr beim Joggen im Winter ist der glatte Untergrund.

(Foto: Florian Gaertner/photothek.de via www.imago-images.de/imago images/photothek)

Und nimmt man bei niedrigen Temperaturen eigentlich schneller ab? Was man bei Minusgraden beachten sollte und warum Schneeschippen für Herzpatienten riskant sein kann.

Von Werner Bartens

Die größte Gefahr ist derzeit wohl der Untergrund. Wer bei Minusgraden joggt, Rennrad fährt oder eine andere Sportart betreibt, hat gute Chancen, die Balance zu verlieren oder auszurutschen. Vereiste Wege, Tauwasser auf den Straßen, das wieder gefriert, und dann und wann löst die Schneelast einen Astbruch aus - all das kann zur tückischen Verletzungsfalle werden. Ansonsten gilt: warm anziehen, ein bisschen Muskeln und Gelenke lockern und nichts wie raus in die Kälte. Wer sich Übertragungen vom Biathlon oder Langlauf anschaut, sieht schließlich Athleten, die auch bei minus 20 Grad noch munter durch die Winterlandschaft hüpfen, obwohl ihnen das Sekret in den Nasenlöchern gefriert oder Eiszapfen aus dem Bart wachsen. So gefährlich kann es also nicht sein, bei ein paar Grad unter null zum Fitnessprogramm aufzubrechen, oder doch?

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