bedeckt München

Medizin - Jena:Eine Million Euro für forschende Ärzte in Jena

Deutschland
Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Jena (dpa/th) - Eine Million Euro fließt über die nächsten drei Jahre in ein Qualifikationsprogramm für forschende Ärzte am Uniklinikum Jena. Um ältere Patienten mit altersbedingten Erkrankungen mehrerer Organsysteme fachgerecht behandeln zu können, bedürfe es solcher "Clinician Scientists" aus verschiedenen Fachgebieten, teilte das Klinikum am Freitag mit. Diese sollten Patienten nicht nur praktisch behandeln, sondern sich auch wissenschaftlichen Fragestellungen zuwenden können. Das Geld stammt den Angaben zufolge von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung.

Im Fokus stehen altersbedingte Störungen der Zell- und Gewebefunktion in verschiedenen Organsystemen wie Gehirn, Blut, Leber, Gefäßen und Knochen. Diese würden untersucht und mittels geeigneter therapeutischer Interventionen behandelt. Neue, altersrelevante Diagnostik- und Therapiemethoden können den Angaben zufolge so wissenschaftlich erarbeitet und erprobt werden. Anschließend sollen sie nach der Überleitung in die klinische Anwendung zu einer besseren Versorgung der Patienten beitragen.

Zur SZ-Startseite