Medizin:"So möchte ich niemals enden!"

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(Foto: Lisa Hingerl/ Lisa Hingerl)

Herr Braun verletzt sich am Bein, eigentlich eine Lappalie. Doch am Ende liegt er im künstlichen Koma - und es stellt sich die größte aller Fragen: Wann sollte die Medizin einen Menschen gehen lassen? Folge 5 der SZ-Arzt-Kolumne "Klinisch gesehen".

Von Johannes Mehne

Als Herr Braun bei mir auf der Intensivstation ankommt, kann er nicht mehr klar denken und sprechen. Mit blassem Gesicht liegt er in seinem Bett, Schüttelfrost am ganzen Körper, hohes Fieber. Sein Blutdruck ist bedrohlich niedrig, das Herz rast: Herr Braun schwebt in akuter Lebensgefahr. Hier auf der Intensivstation sollte jetzt eine Behandlung mit starken Medikamenten und allerlei Maschinen helfen, seinen Kreislauf und seine Atmung aufrechtzuerhalten. Aber: Mit welcher Perspektive eigentlich? Und vor allem: Will er das überhaupt?

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