Arzneien:Jeden Tag ein Aspirin? Besser nicht!

Aspirin-Tablette des Bayer-Konzerns

Schon 1897 hat die Firma Bayer Aspirin produziert. Neben der klassischen Kopfschmerztablette gibt es das Medikament in niedriger Konzentration auch als Blutverdünner.

(Foto: Martin Gerten/dpa)

Aspirin soll Schäden an Herz und Hirn verhindern und gilt als so harmlos wie Bonbons. US-Experten warnen nun vor dem Routinegebrauch, da die Wahrscheinlichkeit für Magenblutungen, Hirnblutungen und Schlaganfall steige.

Von Werner Bartens

Der Name klingt harmlos, fast putzig: Baby-Aspirin. Gemeint ist damit eine niedrige Dosierung des Medikamenten-Klassikers, der bereits 1897 im Stammwerk der Firma Bayer in Elberfeld (heute Wuppertal) das erste Mal synthetisiert wurde. In einer geringen Konzentration zwischen 75 und 150 Milligramm, so die millionenfach geübte Praxis, hilft Aspirin zwar kaum gegen Schmerzen, verdünnt aber das Blut und verhindert, dass Arterien verstopfen. Mit der täglichen Pille kann Herzinfarkt und Schlaganfall vorgebeugt werden.

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