Medizin:Was zählt mehr: Laborwerte oder subjektives Krankheitserleben?

Lesezeit: 5 min

Medizin: Über die Ursache von Long und Post-Covid wird noch immer gestritten.

Über die Ursache von Long und Post-Covid wird noch immer gestritten.

(Foto: Mikel Allica via www.imago-images.de/imago images/Addictive Stock)

Depression, Einsamkeit und übermäßiger Stress erhöhen das Risiko für Long Covid, zeigt eine neue Studie. Einige der Schlussfolgerungen sind jedoch nicht unumstritten.

Von Werner Bartens

Der Graben verläuft quer durch die Medizin und entzweit Ärzte, Therapeuten und Patienten. Vordergründig geht es um Long Covid. Darunter werden Beschwerden verstanden, die vier Wochen nach einer Corona-Infektion anhalten, während von Post-Covid die Rede ist, wenn die Symptome nach drei Monaten nicht verschwunden sind. Tatsächlich spielen in der Debatte medizinische Details kaum eine Rolle, sondern es geht um tief verankerte Denkmuster, etwa um die Frage, was mehr zählt - Laborwerte und andere objektive Messergebnisse oder das subjektive Krankheitserleben der Patienten. Und letztlich geht es auch um das Recht auf Erschöpfung.

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