MedizinErstes Medikament gegen Wochenbettdepression in der EU zugelassen

Lesezeit: 3 Min.

Rund zehn bis 15 Prozent der Mütter leiden in den Wochen und Monaten nach der Entbindung unter postpartaler Depression.
Rund zehn bis 15 Prozent der Mütter leiden in den Wochen und Monaten nach der Entbindung unter postpartaler Depression. Westend61 / Mareen Fischinger/mauritius images / Westend61 / M

Die EU-Kommission hat Zuranolon zur Behandlung postpartaler Depression für den Markt zugelassen. Was das Medikament kann – und was nicht.

Von Valentina Reese

Das Baby ist da und die Mutter unglücklich. Es kommt häufiger vor, dass sich Frauen in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt selbst mit einem gesunden Neugeborenen im Arm nicht immer beseelt fühlen. Starke Stimmungsschwankungen, spontanes Weinen, Müdigkeit und Erschöpfung treten je nach Schätzungen bei einem Drittel bis zu drei Viertel der Mütter in den ersten Tagen nach der Entbindung auf. In den meisten Fällen verschwindet dieser sogenannte Babyblues nach wenigen Tagen von selbst. Doch ist bei Frauen auch Wochen nach der Geburt die Stimmung gedrückt, empfinden sie zudem Selbstzweifel, Schuldgefühle, innere Leere und kaum Freude am Baby, dann lautet die Diagnose häufig: postpartale Depression.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: