Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt hat es innerhalb eines Tages zwölf neue Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gegeben. Damit starben seit Beginn der Pandemie nach Angaben des Robert Koch-Instituts 5000 Corona-Patienten. Die Zahl der Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner gab das RKI am Donnerstag mit 1740,1 an. Damit ist die Inzidenz im Vergleich zum Vortag (1826,2) weiter gesunken, liegt aber immer noch über dem bundesweiten Wert (1625,1).
Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.
Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit im Altmarkkreis Salzwedel (2715,1) und im Kreis Mansfeld-Südharz (2574,6). Den geringsten Wert meldete das RKI für die Stadt Dessau-Roßlau (735,9). Landesweit kamen innerhalb von 24 Stunden 7577 Neuinfektionen hinzu.
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