LübeckGeburtshilfe des Marienkrankenhauses zieht in Uni-Klinikum

Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses.
Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

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Lübeck (dpa/lno) - Die Geburtshilfe des Marienkrankenhauses Lübeck zieht auf den Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH). Vom 10. Juli an seien Entbindungen in Lübeck nur noch im UKSH möglich, sagte ein Sprecher am Dienstag. Dort würden Schwangere von den Teams des Marienkrankenhauses und des UKSH gemeinsam betreut. Die Wochenbettstationen ziehen demnach in das Eltern-Kind-Zentrum der Uni-Klinik. Dieses Zentrum sei eine der modernsten medizinischen Einrichtungen für Neugeborene, sagte der Sprecher. Das Personal sei entsprechend der zusätzlichen Entbindungen in den vergangenen Monaten bereits aufgestockt worden.

Das Erzbistum Hamburg als Träger des Marienkrankenhauses hatte Anfang 2023 mitgeteilt, das Marienkrankenhaus in der Lübecker Altstadt aus Kostengründen zu schließen. Diese Nachricht hatte zu großer Verunsicherung von Schwangeren geführt. Im Marienkrankenhaus kamen zuletzt rund 1400 Kinder im Jahr zur Welt, am Campus Lübeck des UKSH waren es nach Angaben eines Sprechers mehr als 1800.

© dpa-infocom, dpa:230704-99-280040/2

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