Joggen im Frühling:Einfach loslaufen

Lesezeit: 7 min

Ein Jogger rennt über das Tempelhofer Feld in Berlin. (Foto: Christoph Soeder/picture alliance/dpa)

Nach zähem Winter und Lockdown-Starre lockt der Frühling viele Hobbyjogger vor die Tür. Unser Autor hat erkundet, was es braucht, um mit dem Laufen anzufangen - und was überflüssig ist.

Von Christian Heinrich

Mit dem Joggen ist es wie mit dem Reisen, "man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen", schrieb Goethe. Stimmt, denke ich, während ich um die Außenalster laufe, den großen Binnensee mitten in Hamburg, der etwas größer ist als Monaco. Nachher bin ich, wenn man so will, einmal um Monaco rumgelaufen, klingt cool, aber dazu muss ich erst mal ankommen. Ich konzentriere mich also darauf, nicht einzuknicken. Das erste Mal seit zwei Jahren laufe ich wieder, an den Füßen zehn Jahre alte Tennisschuhe. Etwa ab der Hälfte der 7,5 Kilometer langen Laufstrecke denke ich: Glück beim Joggen, das bedeutet für mich gerade, sehr schnell anzukommen.

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