Psychische ErkrankungenLicht an, Depression aus?

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Bei einer Lichttherapie sollen sich Patienten jeden Morgen dem Licht einer hellen Lampe aussetzen.
Bei einer Lichttherapie sollen sich Patienten jeden Morgen dem Licht einer hellen Lampe aussetzen. (Foto: ALICE/IMAGE POINT FR/BSIP)

Gegen den Winterblues soll eine Lichttherapie gut helfen. Was die Methode auch gegen schwere Depressionen ausrichten kann – und was nicht.

Von Valentina Reese

Morgens bei Dunkelheit in die Arbeit fahren, abends bei Dunkelheit wieder nach Hause kommen. Dazwischen grauer Nebel, wenn man aus dem Bürofenster schaut. Die Spätherbst- und Wintermonate können ganz schön auf das Gemüt schlagen. Winterblues nennt man dieses Stimmungstief, als dessen Hauptursache mangelndes Tageslicht gilt. In Zentralschweden, wo die Tage im Dezember gerade einmal sechs bis sieben Stunden lang sind, sollen beinahe 20 Prozent der Menschen unter einer leichten bis schwereren Form dieser Saisonalen affektiven Störung leiden. Aber auch in niedrigeren Breitengraden wie in Deutschland sind Schätzungen zufolge ein bis drei Prozent der Menschen im Herbst und Winter betroffen. Es gibt auch Hinweise, dass sich die Symptome von jenen, die unter Depressionen leiden, im Winter verschlechtern. Betroffenen, die nicht unbedingt in wärmere Länder auswandern wollen oder können, wird häufig eine sogenannte Lichttherapie empfohlen. Aber hilft diese wirklich?

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