Kritik an Arzneimittelherstellern:"Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia"

Lesezeit: 8 min

Medikamente

Die wenigsten Medikamente helfen den Patienten wirklich, sagt Peter C. Gøtzsche

(Foto: dpa/dpaweb)

Medikamente sollen uns ein langes, gesundes Leben bescheren. Doch die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia, sagt der dänische Mediziner Peter C. Gøtzsche - und fordert für die Branche eine Revolution.

Von Markus C. Schulte von Drach

Wer wünscht sich nicht ein langes, gesundes Leben? Die Pharmaindustrie entwickelt, testet und vertreibt die Mittel, die das gewährleisten sollen. Doch der Mediziner Peter C. Gøtzsche hält das gegenwärtige System für gescheitert. Der Däne hat selbst für Arzneimittelhersteller gearbeitet, dann die Seiten gewechselt und leitet heute das Nordic Cochrane Center in Kopenhagen. In seinem Buch "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität" übt er heftige Kritik an der Branche.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Arbeitslosigkeit
"Ohne Sanktionen tanzen uns Hartz-Empfänger auf dem Kopf herum"
Unbekanntes Italien
Die bessere Seite des Lago Maggiore
Mandy Mangler
Intimgesundheit
"Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen"
Soziale Ungleichheit
Weniger ist nichts
Streitgespräch: Die Grünen und der Krieg
"Ihr seid alle Joschka Fischers Kinder, Jamila"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB