KrebserkrankungKrankenkasse: Brust- und Prostatakrebs sind am häufigsten

Die Zahl der an Prostatakrebs erkrankten Männer ist gestiegen. (Symbolbild)
Die Zahl der an Prostatakrebs erkrankten Männer ist gestiegen. (Symbolbild) Axel Heimken/dpa/dpa-tmn

Die beiden Krebsarten nehmen in Hessen laut der Krankenkasse AOK zu. Aus welchem Grund?

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Bad Homburg (dpa/lhe) - Brust- und Prostatakrebs sind laut einer Krankenkasse die in Hessen am häufigsten diagnostizierten Krebserkrankungen. Knapp die Hälfte aller jährlich auftretenden Neuerkrankungen würden diese beiden Tumorarten betreffen, teilte die AOK Hessen in Bad Homburg mit. Beide Krebsarten hätten zugenommen. 

So waren im Jahr 2023 von den Männern 2,64 Prozent an Prostatakrebs erkrankt, im Jahr 2018 waren es 2,24 Prozent gewesen. Bei den Frauen stieg der Anteil der Brustkrebsdiagnosen innerhalb dieser fünf Jahre von 2,32 auf 2,63 Prozent. „Diese Steigerung ist am ehesten mit der weiteren Alterung unserer Gesellschaft zu erklären“, sagte Christoph Stein vom Medizinischen Kompetenzcenter der AOK Hessen. Neben den beeinflussbaren Variablen wie etwa starkes Übergewicht oder Rauchen sei ein hohes Alter der größte Risikofaktor für eine Tumorerkrankung. 

Basis der repräsentativen Daten ist der AOK-Gesundheitsatlas mit den Abrechnungsdaten von 1,7 Millionen Versicherten in Hessen.

© dpa-infocom, dpa:260128-930-608271/1

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