KoalitionspläneKrankschreibung: Schärfere Regeln, offene Wirkung

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Viele kranke Menschen schaffen es gar nicht, in die Praxis ihres Hausarztes zu fahren.
Viele kranke Menschen schaffen es gar nicht, in die Praxis ihres Hausarztes zu fahren. Foto: Sergey Mironov/Imago/Zoonar

Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen und verfügen, dass Arbeitnehmer schon vom ersten Fehltag an ein ärztliches Attest vorlegen müssen. Welche Auswirkungen das auf die Fehlzeiten haben könnte.

Von Christina Berndt und Valentina Reese

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Ob sich bald weniger Deutsche krankmelden, wird sich erst zeigen. Fest steht aber schon jetzt: Für Beschäftigte könnte die Krankmeldung künftig deutlich aufwendiger werden. Denn nach den Plänen der Koalition soll nicht nur die telefonische Krankschreibung abgeschafft werden, auch sollen Arbeitnehmer eine Bescheinigung über Arbeitsunfähigkeit (AU) künftig vom ersten Krankheitstag an vorlegen müssen. Bislang war das erst vom vierten Tag an notwendig.

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